Aktuelles
Ich heiße Lars Müller und Sie herzlich Willkommen zum 16ten Teil unseres regelmäßigen Berichts Über Resultate des GemeindeRats.
Nach unspektakulären Beginn mit Protokoll und den Beschlüssen aus dem Nicht-öffentlichen Teil vom letzten Mal, wurde bei dem CSU-Antrag zur Leinenpflicht für Hunde zum erstem mal an diesem Abend wirklich diskutiert. Allerdings hatte man das Thema schon in der Fraktionssprecher-Sitzung angesprochen und so blieb für die eigentliche Sitzung nur noch mal ein Vortragen von Argumenten, die schon vor einigen Tagen ausgetauscht wurden. Die CSU hatte sich mangels Durchsetzbarkeit und schwer zu realisierender Überwachung am Ende selber gegen eine Leinenpflicht und stattdessen für eine Satzung ausgesprochen. Aber auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Zeitlarn hatte in der Vergangenheit auch weniger ein Problem mit der Befestigung am Front-Ende der Vierbeiner als mit der Ausscheidung am Heck. Und bei diesem Problem hilft leider auch eine Leine nichts. 19:0 abgelehnt.
Danach behandelte man im Besonderen die Beschaffung von Bike-Boxen beim Barkblatz... ähm Parkplatz der Mehrzweckhalle. Dass dieser zu einem Park&Ride-Platz umgewandelt werden würde wurde in einer früheren Sitzung beschlossen. In dem Zuge sollen auch jene Bike-Boxen aufgestellt werden. Diese würden auch zu 90% vom Freistaat gefördert werden und Zeitlarn würde "nur" auf den Stromkosten & Wartung von ca. 800€ pro Jahr sitzen bleiben. Der ursprüngliche Plan waren 5 Boxen an der Mehrzweckhalle. Dieser ursprüngliche Vorschlag wurde schon im Vorfeld der Sitzung umgewandelt zu einem 2 Boxen bei der MZH und 3 Boxen im Gemeinde-Zentrum. Aber auch dieser Vorschlag fand nicht die erhoffte Zustimmung, da die Sinnhaftigkeit aufgrund mangelndem Bedarfs in Frage gestellt wurde und die laufenden Kosten als zu hoch angesehen wurden. Auch dieses Thema wurde schon in der Fraktionssprecher-Sitzung besprochen, aber hier gab es offensichtlich erweiterten Diskussionsbedarf. Am Ende wurde der Antrag mit 7:12 abgelehnt.
Zur Information und Kenntnisnahme gab es diesmal u.a.:
- Die ausgewerteten Aussagen der Bürgerbefragung zum Thema "Alte B15": Aus 14 Anliegern haben 9 ihrer Meinung Ausdruck verliehen und außer 2 Ausreißern sich außerordentlich ausdrücklich gegen einen Ausbau ausgesprochen.
- Die veranstalteten Festivitäten bei Freunden in Franzensfeste fanden statt. Fazit: Fröhliches Feiern verbindet. Feuerwehren führen Veranstaltung bei Vereinsfest fort.
- Die Luftreiniger sind nu da. Hurra! Und leise sind sie voll. Toll!
- Die "Radlwerkstadt" des Jugendclubs hat bei einem Ideen-Wettbewerb des Rotary-Clubs Regensburg den R-sten Rang R-rungen. Riesen-Respekt!
Wie man am Titel schon erahnen konnte, wird dies vorerst der letzte Bericht dieser Art sein. Die Gründe sind auch schnell erklärt: Die GR-Sitzungen werden alles in allem viel routinierter. Man hat sich arrangiert, man hat sich aneinander gewöhnt, man kennt sich. Diskussionsintensive Tagesordnungspunkte werden vorab schon in der Fraktionssprecher-Sitzung besprochen. All das ist für die Diskussionsqualität und Handlungsfähigkeit des GR absolut zuträglich, aber für mich als Berichtenden eher hinderlich. Denn so schön es auch ist, wenn durch Routine alles wie geschmiert läuft, bedeutet es auch weniger Aufreger, weniger Anekdoten, weniger Kuriositäten. Das macht es schwierig einen Bericht unterhaltsam zu gestalten. Eventuell hilft ja alles als albernde Aliterationen zu schrieben, aber sicher nicht dauerhaft.
Zusätzlich merke ich, dass in den Wochen der Bundestagswahl sehr viel über Politik gesprochen wurde und ich persönlich habe das Gefühl, dass es mir und den meisten anderen Menschen auch gerade mit politischen Berichten erst einmal reicht.
Das ist nicht zwangsläufig ein Ende für immer, denn ich werde weiterhin zu den Sitzungen gehen (und möchte das auch weiterhin jedem empfehlen selber mal zu tun). Wenn es etwas Spektakuläres oder Humoriges zu berichten gibt, werde ich den Bericht in gern wieder als "Sonderausgabe" aufnehmen, aber für den Moment war es das erst einmal.
Damit verabschiede ich mich auf unbestimmte Zeit, vielleicht darf ich Sie ja später wieder mal begrüßen. Vielen Dank für's Lesen.
Ihr Lars Müller